VORHER UND NACHHER
So wird sie geliefert und so sollte Ihre Pfanne nach dem Einbrennen aussehen.
Mit der Zeit und dem Gebrauch wird die Farbe intensiver.

Vor der Behandlung

Nach der Reifung

Erste Reinigung
Die Pfanne mit heißem Wasser waschen und gründlich abtrocknen.

Ölaufbereitung
Verwenden Sie Pflanzenöl (Leinsamen- oder Sonnenblumenöl, Olivenöl) und verteilen Sie es gleichmäßig auf der Oberfläche, auch an den Rändern und auf der Außenseite.

Heizung
Erhitzen Sie die Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze, bis sie leicht raucht. Der gewünschte Effekt ist dem eines Anbrennens ähnlich. Wenn die Pfanne schwarz geworden ist, ist das Einbrennen abgeschlossen, lassen Sie sie dann natürlich abkühlen. Dieser Schritt kann auch mit dem Ofen durchgeführt werden, um eine gleichmäßige Einbrennung auf der gesamten Oberfläche zu erzielen.

Reinigung
Wischen Sie vorsichtig mit einigen Lagen Küchenpapier über die Oberfläche, um das verbrannte Öl zu entfernen.

Nächste Wartung
Nach dem Kochen können Sie das überschüssige Fett entfernen, indem Sie grobes Kochsalz hinzufügen und mit Küchenpapier abreiben. Anschließend erneut einölen.
EINBRENNEN
1. Was ist das Einbrennen und warum ist es alles
Die Grundlagen
Das Einbrennen ist der Prozess, bei dem hauchdünne Ölschichten bei hoher Temperatur auf der Eisenoberfläche polymerisieren und eine natürliche, harte, glatte und antihaftende Beschichtung bilden.
Worum es wirklich geht
Es ist keine Lackierung. Es ist keine chemische Behandlung. Es ist elementare Physik und Chemie: Das Öl oxidiert und verwandelt sich in ein festes Harz, das sich mit dem Metall verbindet. Jedes Mal, wenn Sie auf einer gut eingebrannten Eisenpfanne kochen, fügen Sie dieser Beschichtung eine neue mikroskopische Schicht hinzu. Die Pfanne verbessert sich mit der Nutzung — buchstäblich.
Was erreichen wir damit?
Deshalb ist eine gut gepflegte Eisenpfanne:
- mit der Zeit immer antihaftender
- gibt keine Chemikalien ins Essen ab
- hält Jahrzehnte

Warum Eisen wählen
Eine herkömmliche Antihaftpfanne hingegen funktioniert umgekehrt: Sie verschlechtert sich mit der Nutzung, bekommt Kratzer und muss nach einigen Jahren ersetzt werden.
Warum wähle ich es?
EISEN VS. ANTIHAFT
Natürliche Beschichtung: Antihaftschicht durch Einbrennen (polymerisiertes Öl) – ohne Chemikalien.
Verbessert sich mit der Nutzung: Jeder Kochvorgang stärkt die Antihaftschicht. Mit der Zeit wird sie immer leistungsfähiger.
Lebensmittelsicherheit: Keine chemische Abgabe ins Essen, auch nicht bei hohen Temperaturen.
Haltbarkeit: Jahrzehnte oder mehr, bei richtiger Pflege.
Hohe Temperaturen: Hält jede Hitze aus – ohne Einschränkungen.
Pflege: Erfordert Trocknen und Einölen nach jedem Gebrauch – einfache Handgriffe, die zur Gewohnheit werden.
Chemische Beschichtung: Basiert auf PTFE/Teflon oder Keramik, industriell aufgetragen.
Verschlechtert sich mit der Zeit: Dauerhafter Gebrauch zerkratzt und verschleißt die Beschichtung und verringert die Leistung.
Risiken bei Beschädigung: Eine zerkratzte oder überhitzte Beschichtung kann schädliche Stoffe ins Essen abgeben.
Begrenzte Haltbarkeit: Muss in der Regel alle 3–5 Jahre ersetzt werden.
Maximale Temperatur: PTFE beginnt sich über 260 °C abzubauen – ungeeignet für starke Hitze.
Minimale Pflege: Im Alltag einfacher zu handhaben, hält aber nicht lange.

ROST
Wie man ihn verhindert und behebt
Natürliches Eisen rostet, wenn es ohne Schutz Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Aber Rost ist nicht das Ende: Es ist ein lösbares Problem.
Vorbeugung:
- Die Pfanne niemals nass stehen lassen
- Nach dem Waschen immer trocknen
- An einem trockenen Ort aufbewahren
- Die dünne Ölschicht nach der Nutzung ist der wichtigste Schutz
Wenn Rost entsteht:
- Mit grobem Salz oder Stahlwolle einreiben, bis der Rost entfernt ist
- Waschen und vollständig trocknen
- Das Einbrennen von Grund auf wiederholen
Eine verrostete Pfanne ist nicht wegzuwerfen. Sie muss nur wieder aufbereitet werden.












